Lassen Sie alles, was geht, mit dem Tisch fahren. Eine Kabelablage unter dem Tisch, fest an die Platte geschraubt oder geklemmt, nimmt Steckdosenleiste, Netzteile und Kabelüberlängen auf — sie hebt und senkt sich mit dem Tisch, und zwischen Tisch und Ablage bewegt sich nichts.
Führen Sie dann möglichst nur ein Kabel zum Boden: das Netzkabel der Steckdosenleiste (und, falls nötig, ein Netzwerkkabel). Dieses Kabel braucht Reserve für den vollen Hub — beim ErGear-Tisch aus unserem Vergleich sind das 46 cm zwischen 72 und 118 cm. Tisch ganz nach unten fahren, Kabel mit sichtbarer Schlaufe verlegen, ganz nach oben fahren und prüfen, dass nichts straff wird.
Bündeln Sie das Kabel zum Boden locker, etwa in einem Kabelschlauch oder einer Spirale, sodass es sich beim Verstellen frei biegen kann — zu festes Zusammenziehen macht den Sinn zunichte.
Halten Sie Steckdosenleiste und Dockingstation vom Boden fern. Auf dem Boden werden sie bei jeder Höhenänderung zum Zugpunkt, und die Kabel dorthin zur Stolperfalle.
Prüfen Sie nach der ersten Woche erneut — Klemmen der Ablage nachziehen und kontrollieren, ob ein Kabel an der Hubsäule scheuert. Ein mit knapper Reserve verlegtes Kabel zeigt sich oft erst nach vielen Hubzyklen.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Kann ich dieselbe Kabelablage nutzen wie an einem festen Tisch?
Ja, wenn sie fest unter der Tischplatte sitzt — dann fährt sie mit dem Tisch hoch und runter und muss selbst nichts ausgleichen. Wichtig ist, dass sie nicht am Gestell oder an den Hubsäulen anstößt und dass Klemmen nachgezogen werden, weil die tägliche Bewegung sie lockern kann.
Wie viel Überschuss sollte ich bei jedem Kabel lassen?
Genug, dass das Kabel sowohl bei der niedrigsten als auch der höchsten Einstellung des Tischs leicht gebogen bleibt — an einem der beiden Extreme straff gezogen ist ein Zeichen für zu wenig Überschuss, was den Anschluss mit der Zeit belastet.
Zuletzt überprüft am 13. Oktober 2026